Ü 50

Ansprechpartner:
Werner "Jersey" Thetard
Tel. 06441-71310
Mob. 0178-2187315
Trainingszeiten:
Donnerstags von 18:30 - 20:00 Uhr
in der kleinen Turnhalle in der Eichendorfschule
oder im Sommer auf dem Kunstrasen im Klosterwald
2011
Es war mal wieder so weit: der schon traditionelle jährliche Ausflug der "Alten Herren" führte uns in diesem Jahr an den Edersee.
Der Ederstausee war auch deshalb unser Ziel, weil durch den niedrigen Wasserstand bedingt, sich uns ein eher seltenes Bild bot.
Zunächst fuhren wir jedoch zu unserem Sportfreund Otto Andes nach Daubringen. Otto hatte uns nämlich zum Frühstück eingeladen. Das war der richtige Aufgalopp für unsere 3-Tagesfahrt Otto und Familie tischten auf was Haus und Hof zu bieten hatten. Ein wahrhaft
fürstliches Frühstück.
Nach gut zwei Stunden fuhren wir dann mit dem Eintracht-Bus unserem Ziel entgegen. Bald hatten wir unser Hotel in Sachsenhausen/BadWildungen erreicht.
Am Nachmittag besuchten wir dann den Stausee. Der Ederstausee ist mit 11,8 qkm
Wasseroberfläche und mit rund 200 Mio. cbm. Stauraum flächenmäßig der zweitgrößte und volumenmäßig der drittgrößte Stausee Deutschlands. Er liegt nahe der Stadt Waldeck in Nordhessen. Eigentümer des Stausees ist die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.
Hier noch einige Daten:
Bauzeit: 1908 - 1914 Kosten: 25 Mil. Goldmark Höhe der Staumauer: 48 m.
900 Menschen mussten umgesiedelt werden,
Im 2. Weltkrieg - 16./17.Mai 1943 - wurde das Bauwerk von einer britischen Bombe getroffen. Hunderte Häuser, Fabriken, Straßen, Eisenbahnstrecken wurden zerstört.
Die Staumauer wurde im selben Jahr wieder aufgebaut. Der Stausee dient hauptsächlich der Stromerzeugung.
Nachdem wir das Bauwerk und den See, sowie die Aseler Brücke, welche normalerweise unter dem Wasserspiegel liegt, ausgiebig besichtigt hatten, besuchten wir den Tierpark Edersee. Hier geben sich eine ganze Reihe von Wildtieren - Dammwild, Wildschweine, Wölfe, Luchse und manch andere Tierart - ein Stelldichein.
Nach dem Abendessen im hoteleigenen Restaurant und ein paar geselligen Stunden endete der schöne Tag.
Nach einer ausgiebigen Wanderung im Park ließen wir uns dann in einem der vielen Straßencafes nieder.
Am Samstag besuchten wir die Kurstadt Bad Wildungen, die zum Landkreis Waldeck-Frankenberg gehört. Sie hat 17000 Einwohner. Im Jahre 1906 wurde die Stadt Nieder-Wildungen - als Heilbad von europäischem Rang - in Bad Wildungen umbenannt. Nach 1945 wurde es Hessisches Staatsbad.
Besonders erwähnens- und sehenswert ist der Kurpark. Er ist mit 50 Hektar
der größte Kurpark in Europa. Es gibt u.a. besonders ausgewiesene Kurwege für Herz- und Kreislaufpatienten, es gibt Wanderwege und Joggingstrecken. Für die vielen Kurgäste gibt es also viele Möglichkeiten den Empfehlungen der Badeärzte nachzukommen.
Am Sonntag, nach dem Frühstück, traten wir die Heimreise an. Allerdings wollten wir noch einen Abstecher in die alte Dom- und Kaiserstadt Fritzlar machen. Das dort an diesem Wochenende das Altstadtfest gefeiert wurde kam uns gerade recht. Dort angekommen, hatte allerdings Petrus etwas dagegen und öffnete seine Schleusen Wir warteten eine Weile ab und entschieden uns dann für die Heimfahrt.
Eintracht 05 Wetzlar
Abt.: „Alte Herren Ü 50
Es war mal wieder so weit: Die diesjährige drei Tagesfahrt der „Alten Herren„ der Eintracht stand wieder bevor:
In diesem Jahr führte der Ausflug ins nördliche Bayern – genauer gesagt nach Frammersbach. Zwischen Würzburg und Aschaffenburg, mitten im Naturpark Spessart, liegt der Staatlich anerkannte Erholungsort. Das alte Fuhrmannsdorf zählt zu den ältesten Ansiedlungen im Spessart, dem größten zusammen-
hängenden Laub- und Mischwaldgebiet Deutschlands.
Unterbrochen von einem zünftigen 2. Frühstück kamen wir gegen Mittag dort an.
Am Nachmittag unternahmen wir einen Bootsausflug auf dem Main. Das Wetter war uns wohl gesonnen. Bei herrlichem Sonnenschein genossen wir Kaffee und Kuchen und waren rundum zufrieden.
Anschließend besuchten wir das historische Städtchen Lohr am Main. Mit annähernd 17000 Einwohnern ist Lohr heute Mittelzentrum und wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt zwischen Aschaffenburg/Würzburg.
Am nächsten Tag – nach einem zweistündigen Spaziergang in die Umgebung –
besichtigten wir eine kleine Privatbrauerei am Ort. Hier erfuhren wir allerlei Wissenswertes über die Brauerei, das Brauhandwerk und nicht zuletzt über unser Lieblingsgetränk Nach ausgiebigem probieren, ging es dann zurück zum Hotel, gerade rechtzeitig um die Sportschau noch mitzubekommen …
Am nächsten Tag, nach dem Frühstück, stand die Heimreise bevor. Wir machten noch einen kleinen Umweg über Marktheidenfeld – das Städtchen liegt am Main und es lebt mit dem Main, weder Straßen noch Schienen noch Großparkplätze trennen die Menschen vom Fluss. Nach einem Rundgang mit anschließendem Mittagessen ging es dann nach Hause. BILDER
